Erst kommunizieren - dann konditionieren (Zitat: Anton Fichtlmeier)

Meine Angebote reichen von der Erziehung über die Ausbildung bis hin zur erholsamen Beschäftigung von Hund & Mensch. Ich beachte stets das Alter, die Persönlichkeit und die körperlichen Anlagen. Ich strebe eine beharrliche und natürliche Konsequenz an, mit einer liebevollen Aufnahme in die soziale Gemeinschaft (Mensch/Hund). Die Vermittlung von Schutz und Geborgenheit für Hund und Mensch unter Einhaltung von Regeln, dient der Sicherheit und der Geborgenheit aller. Der Hund wird ernst genommen und soll aus eigener Motivation das Richtige tun. 

Beratung vor dem Hundekauf

Nur selten kommt man so "ganz plötzlich" auf den Hund. Die Wahl des neuen Familienmitglieds sollte viel eher wohl überlegt und gut geplant sein. Es gilt dabei, sich nicht nur nach dem niedlichen Äußeren zu richten, sondern auch nach den rassetypischen Ansprüchen wie verstärkte Lauffreudigkeit oder einem hohen Aufwand für die Fellpflege. Sie haben Ihren ganz persönlichen Lieblingshund bereits entdeckt? Um dem Hund und Ihnen einen gelungenen Start in die gemeinsame Zukunft zu schenken, ist noch ein wenig Planung notwendig - obwohl Sie vielleicht schon von gemeinsamen Spaziergängen und Ausflügen träumen. Ein paar Fragen gilt es, im Vorfeld noch zu klären. Hierbei geht es weniger um den Standort des Hundekorbs oder die Auswahl des Spielzeugs sondern um die Grundlagen des Zusammenlebens von Mensch und Tier, die Aufzucht der Kleinen und natürlich um die artgerechte Haltung.

Bei Tierschutz- und Strassenhunden häufen sich die Onlineangebote diverser Tierhilfeorganisationen, da ist es nicht mehr einfach den Überblick über seriöse Angebote zu haben. Die vermittelten Hunde haben oft eine unbekannte Vergangenheit und Herkunft. Je nachdem, wie lange sie schon herrenlos als Streuner gelebt haben, können sie sich vielfach nur schwer an ein neues, weniger freies Leben gewöhnen, was eine gut gemeinte Adoption schwer belasten kann. Nebst möglichen Verhaltensproblemen können diese Hunde an Krankheiten und nicht verarbeiteten Traumata und Ängsten leiden. Daher ist mit einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand zu rechnen. Wegen der schlechten Erfahrungen, welche diese Hunde in ihrem Leben als Strassenhunde häufig mit Menschen machen mussten, sind sie in der ungewohnten neuen Umgebung oft sehr ängstlich und gestresst.

Welpenprägung

Die ersten Lebenswochen und -monate sind für einen Hund entscheidend bezüglich der Prägung auf unterschiedliche Umweltreize. Bis etwa zum vierten, fünften Monat sollte Ihr Vierbeiner so viel Neues wie möglich kennen lernen und positiv abspeichern. Wenn Ihr Hund bei einem guten, seriösen Züchter gekauft haben, hat dieser in Sachen Prägung und Sozialisierung bereits gute Vorarbeit geleistet. Nun liegt es an Ihnen, das Erlernte auszubauen. Denken Sie aber immer daran, Ihren Hund nicht zu überfordern. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist noch nicht besonders groß und lange Übungseinheiten stressen ihn, sodass der Schuss auch nach hinten losgehen kann. Sollte Ihr Welpe sich doch einmal vor jemandem oder etwas erschrecken, trösten Sie ihn nicht, sondern ignorieren Sie dieses Verhalten. Zuspruch würde ihn in seinem Empfinden nur bestätigen und seine Angstgefühle steigern.

Junghunde - Pubertät

Für Hunde zwischen dem 5. und dem 18. Lebensmonat sind Sozialisierung und Erziehung besonders wichtig. Auch wenn es so aussieht, als habe der Hund alle bisher gelernten Kommandos vergessen und die ganze Bindungsarbeit habe nicht genutzt, Junghunde befinden sich in einer schwierigen Phase und müssen weiterhin liebevoll geführt werden. Das Gehirn verändert sich in der Pubertät, der Hund muss erwachsen werden und auf diesem Weg testet er hin und wieder seine Grenzen aus. Rüden heben das Bein beim Pinkeln, bauen Rivalitäten zu anderen Rüden auf und interessieren sich erstmalig für läufige Hündinnen. Hündinnen werden im Junghundealter zum ersten Mal läufig. In dieser Zeit sollten Hundehalter konsequent bleiben und trotz Schwierigkeiten an der Erziehung festhalten.

Gruppentraining / Geführte Spaziergänge

Im Gruppentraining lernen unsere Hunde, trotz Anwesenheit und Ablenkung durch andere Teams, sich an ihrem Besitzer zu orientieren und zu konzentrieren. Unzählige Alltagssituationen werden hierbei erlernt und geübt. Hundebegegnungen, Leinenführigkeit, Abrufen aus verschiedenen Situationen, Verhalten im Straßenverkehr, Warten und vieles mehr. Jedes Team, egal in welcher Altersstufe, ist ständig gefordert. Entweder in der Übung mit dem eigenen Hund, bei Partnerübungen oder alle zusammen. Keiner muss am Rand stehen und zuschauen - gemeinsam trainieren macht Spaß!

Suchen und Apportieren

Suchen und Apportieren ist der Schlüssel für eine ausgeglichene, stabile Hund-Mensch-Beziehung. Es sind Beschäftigungsformen, die es uns ermöglichen, Spiel und Spass mit unseren Vierbeinern zu haben und dabei ihre Ausgeglichenheit und Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Sie helfen uns, den Hund in allen Bereichen des Zusammenlebens kontrollierbarer zu machen, ihn sinnvoll (hundegerecht) auszulasten und im Bereich seiner Talente zufriedenzustellen.

Individuelles Einzeltraining

Das Training über Einzelstunden hat u.a. den Vorteil, dass wir die bestmögliche Trainingsatmosphäre für eine gesunde Mensch-Hunde-Beziehung herstellen können. Das Lerntempo, die einzelnen Schritte der Veränderung von Verhaltensweisen und die Bedürfnisse  werden individuell ins Training aufgenommen.

Ihr Hund zeigt Verhaltensauffälligkeiten wie beispielsweise Angst- oder Aggressionsverhalten, Trennungsstress, Ressourcenverteidigung, Probleme im häuslichen Bereich oder andere Verhaltensweisen, die Sie gerne verändern möchten?

Dann ist das Einzeltraining das passende Format für Sie und Ihren Hund.

Gerne können Sie sich natürlich auch für das Einzeltraining entscheiden, wenn Ihr Zeitmanagement es Ihnen nicht ermöglicht am Gruppentraining teilzunehmen und/oder Sie das maßgeschneiderte Training für Sie und Ihren Hund suchen.